Worauf es ankommt

Donnerstag, 2. September 2010

Eine neue Kamera ist eine Anschaffung für viele Jahre – vorausgesetzt es ist die richtige für den individuellen Bedarf. Denn der am häufigsten verkaufte Artikel der Elektronik-Welt sollte sorgfältig ausgewählt und auf die persönlichen Anwendungsgebiete abgestimmt sein. Ob kompakte Digitalkamera oder professionelle Spiegelreflexkamera – für Jeden gibt es ein adequates Modell, ein paar Punkte sollten jedoch stets berücksichtigt werden.

Vorteil Monitor

Digitale Kompaktkameras haben ein fest verbautes Objektiv, sind aufgrund ihrer geringen Größe recht handlich und zeigen während der Aufnahme das Motiv auf dem rückseitig angebrachten Monitor. Die kleinen Multitalente passen in jede Tasche und verfügen über eine Reihe Sonderfunktionen, die je nach Hersteller variieren.
Die nächste Stufe der Kameras ist eine Zwischenstufe zwischen Digital- und Spiegelreflexkamera. Sogenannte Bridgekameras gehören zwar der Definition nach zu den Kompaktkameras, haben ebenfalls ein fest eingebautes Objektiv und einen Monitor. Doch in den Einstellungsmöglichkeiten und auch in ihren Maßen sind sie den Spiegelreflexkameras sehr ähnlich und bieten eine Reihe von Sonderfunktionen.

Professionell mit Spiegelreflexkamera

Digitale Spiegelreflexkameras hingegen haben kein fest verbautes Objektiv. Sie können mit unterschiedlichen Wechselobjektiven verwendet werden und sind flexibler als andere Kameras. Allerdings muss das Foto bei diesen Kameras über den optischen Sucher betrachtet werden und kann dann anschließend auf dem Monitor betrachtet werden. Für viele ist dies mittlerweile ungewohnt, doch schon nach den ersten Fotos zeigt sich, dass diese Kameras einfach einzigartige Bilder machen, die sich deutlich von denen der Kompaktkameras unterscheiden. Einzelgeräte verfügen in der Zwischenzeit zwar über die Live-View-Funktion und zeigen bereits vor Abdrücken das Motiv auf dem Monitor, diese gehören allerdings zu den teuersten der Hersteller, die schon eher für den professionellen Gebrauch geeignet sind.

Qualität und Preise vergleichen

Bei der Auswahl der richtigen Kamera kommt es nun darauf an, dass sie den persönlichen Ansprüchen gerecht wird. Wichtig ist vor allem die Bildqualität der Aufnahmen. Schärfe, Detailtreue und Farboriginalität sollte ganz weit oben auf der Prioritätenliste stehen. Informieren Sie sich vor einem Besuch beim Elektronikanbieter einfach mal über Spezialzeitschriften und Online-Tests über die Modelle und deren spezifischen Eigenschaften. Auch in Foren finden sich hilfreiche Tipps zu den einzelnen Modellen. Grundsätzlich gilt, je professioneller die Kamera, desto anspruchsvoller auch der Umgang. Wer schnell und einfach gute Bilder möchte, der sollte vor allem Modelle vergleichen, die zusätzliche Features beinhalten. Beispielsweise sorgt ein integrierter Bildstabilisator dafür, dass auch nicht ganz mit ruhiger Hand geschossene Bilder direkt korrigiert und ausgeglichen werden. Sucherfunktionen bewirken, dass sich der Auslöser selbstständig betätigen lässt. Dann sucht er sich beispielsweise Gesichter oder bewegte Motive, die er im richtigen Augenblick einfängt. Sogar ein Lachen erkennen viele Kameras und sorgen so für jede Menge Spaß beim Bilder machen. Bei so vielen Möglichkeiten fällt die Auswahl nicht immer leicht, doch wer sich Zeit nimmt und vergleicht, findet garantiert den passenden Begleiter!

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