Fotografie lebt vom Auge des Betrachters
Freitag, 10. Dezember 2010Fotografie ist für manchen viel mehr als ein Hobby, und obschon man es vielleicht derzeit bloß im privaten Kreis betreibt, sollen die Motive auch gesehen werden. Selbst wer bereits erste Ausstellungen hatte, der steht irgendwann vor der Frage, wie er die Kontaktpflege in diesem Bereich professionalisieren kann.
Der Winter treibt die bizarrsten Blüten über die Pflanzen und Gitter. Viele Fotografen lieben besonders den Winter, um die Schnee- und Eiskunstwerke vor die Linse zu bringen. Das Festhalten im Motiv beschert der Fotografie seit jeher eine Dokumentationsfunktion, denn mit ihrer Hilfe ist es schließlich erst möglich, so flüchtige Phänomene wie Eiskristalle auf Dauer einzufangen und abzubilden. Flüchtig sind auch unsere Bekanntschaften und erste Kontakte im Alltag. Da kann es Sinn machen, sich zum Beispiel Kontaktdaten mit einem individuell gestalteten Taschenkalender in Erinnerung zu halten.
Fotounternehmer propagiert Kalenderreform
Immer mal wieder gab es in der Geschichte Bestrebungen zur Reformierung antiker Kalender, vor allem weil dieser die Vergleichbarkeit von Geschäftsperioden verzerre. So propagierte etwa der US-Amerikaner Georg Eastman, Mitbegründer der Firma Kodak, in den 1920er Jahren in den USA einen Kalender nach Auguste Comte. Demnach hätten sich viele amerikanische Feiertage, wie zum Beispiel der 4. Juli, auf ein völlig anderes Datum verschoben. Mit geschicktem Marketing hatte Georg Eastman erstmals einen Massenmarkt für Kameras erschlossen, indem er günstige Kameras verkaufte und gleichzeitig den Service zur Entwicklung der Filme anbot. Der prägnante Name Kodak war schnell in aller Munde. Mit den Plänen zur Reformation des Kalenders hatte der Unternehmer allerdings weniger Glück. Die amerikanische Bevökerung wollte ihren Unabhängigkeitstag auch weiterhin am 4. Juli feiern.
Der Taschenkalender als Visitenkarte
Die Geschichte ist so gut, dass Sie uns gerne in Erinnerung bleibt. Eine Ähnliche Funktion fällt auch dem Taschenkalender zu. Der passt in jede Hosentasche wie in die Brieftasche und ist als Kalender und Adressbuch beliebt. Zur Gestaltung dieser Taschenkalender kann man die eigenen Kontaktdaten sogar noch mit einem persönlichen Motiv versehen lassen. So ein Bild bleibt uns nämlich wie eine Geschichte viel lebendiger im Kopf als pure Daten, und der Kalender bleibt auch dann noch als Kontakt erhalten, wenn die ersten Visitenkarten schon wieder aussortiert wurden.
Wenn man seine Bilder bisher vor allem einem online-Publikum zur Verfügung gestellt hat, kann ein Taschenkalender mit eigenen Bildern eine schöne, persönliche Ergänzung dazu sein.
Schreib deine Meinung!